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Was ist eine Haftpflichtversicherung?

https://youtu.be/DhVnsXK1g9k

 Was ist eine Haftpflichtversicherung?
Auch für Schäden, die man nicht vorsätzlich verursacht, kann man in Haftung genommen werden. Und nur eine Privathaftpflichtversicherung kommt für die finanziellen Folgekosten auf. Daher ist die Private Haftpflichtversicherung ohne Frage diejenige Versicherung, die in keinem Haushalt fehlen sollte.

Egal ob Single, Ehepaar oder Familie mit Kindern – jeder kann in eine Situation kommen, in der er anderen schadet und für den Schaden gerade stehen muss. So ist es auch im Gesetz verankert. Paragraph 823 des Bürgerlichen Gesetzbuches sagt, dass jeder, der „vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, […] dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet ist." Im Sketch „Das Bild hängt schief“ versucht Loriot ein Bild gerade zu richten und verwüstet dabei den ganzen Raum. Ein typischer Fall für die Haftpflichtversicherung!

Die übernimmt die finanziellen Folgeleistungen, die einem Dritten durch einen Schaden entstehen. Egal ob es sich um das unbeabsichtigt demolierte Zimmer handelt, den fremden Laptop, über den Kaffee floss, oder einen Personenschaden durch einen Fahrradunfall: die finanziellen Verpflichtungen des Schadenverursachers gegenüber dem Geschädigten müssen beglichen werden.

Man haftet mit seinem aktuellen und zukünftigen Vermögen. Um in keine finanzielle Einbahnstraße zu geraten, sollte man eine private Police abschließen. Und wirklich jeder kann sich eine günstige Haftpflichtversicherung leisten!

Die Haftpflichtversicherung leistet auf drei Gebieten: bei Vermögensschäden, Sachschäden und Personenschäden. Doch um welche Schäden handelt es sich im Einzelnen?

Von einem unechten Vermögensschaden spricht man immer dann, wenn einem Dritten durch einen Folgeschaden ein finanzieller Nachteil entsteht.

Beispiel: Man verursacht einen Autounfall. Dadurch kann der Geschädigte einen wichtigen Termin nicht wahrnehmen.

Die Folge: Ein entgangener Gewinn oder ein Verdienstausfall.

Ein Sachschaden liegt immer dann vor, wenn von einem anderen etwas zerstört oder beschädigt wurde.

Der Klassiker: Der Ball der spielenden Kinder zerschlägt das Fenster des Nachbarn.

Ein Personenschaden entsteht, wenn ein Mensch zu Schaden kommt. Hier kann der Verlauf unglücklich enden und gerade bei Personenschäden entstehen Kosten und Forderungen bis in Millionenhöhe.

Hat eine Person nach einem Unfall bleibende Schäden, wird zum Beispiel arbeitsunfähig, muss der Unfallverursacher den Geschädigten finanziell unterstützen. Das kann langwierig und teuer sein. Sollte man dieser Verpflichtung nicht nachkommen, droht sogar die Pfändung!

Nicht am falschen Ende sparen: Die Versicherungssumme

Möchte man eine Haftpflichtversicherung abschließen, mitversichert sind übrigens Ehepartner und Kinder, sind die Deckungssummen für den Beitrag nicht unerheblich. Sicher, man kann sparen und ein Dumping Angebot für eine Million Euro abschließen.

Allerdings – und da sind sich die Experten einig – ist das heutzutage zu wenig!

Solche Deckungssummen sind nur noch in alten Policen zu finden und für einen Personenschaden kaum ausreichend. Arzt, Krankenhauskosten, Reha, Schmerzensgeld, Schadensersatz – die 1 Million Marke wird hier schnell geknackt.

Hat man sich eben noch über seine günstige Police gefreut, kann man im nächsten Moment schon in die Röhre schauen. Denn übersteigt die Schadenssumme die vertraglich vereinbarte Deckungssumme, muss die Differenz mit dem eigenen aktuellen und zukünftigen Vermögen ausgeglichen werden. Bei einem Schaden von mehreren Millionen kann das sogar existenzgefährdend sein!

Besser man vergleicht die unterschiedlichen Tarife mit Hilfe von unserem Rechner. Das dauert nicht lange und doch verschafft man sich einen ersten Überblick.

Haftpflichtversicherungen wie die InterRisk, Janitas oder Degenia bieten ab 80 Euro pro Jahr Policen mit Versicherungssummen von drei Millionen Euro und mehr an!

Also: Keine Angst vor hohen Versicherungssummen! Ob drei, fünf oder zehn Millionen – zusätzlicher Schutz kostet nicht die Welt. Prüft man das mit Hilfe eines Vergleich Rechners, wird man schnell feststellen, dass höhere Versicherungssummen nicht Unmengen im Beitrag ausmachen. Gewiss entsteht rein statistisch eher ein Schaden zwischen Hundert und hunderttausend Euro, als ein Schaden für zehn Millionen. So ist es auch zu erklären, dass der Unterschied zwischen einer Deckungssumme von fünf Millionen eher bemerkbar ist als der zu den zwanzig Millionen.

Sollte man Pech haben und ein Schaden jenseits der Versicherungssumme auftreten, haftet man mit seinem Privatvermögen. Und das kann im schlimmsten Fall bis zur Überschuldung oder Pfändung führen!

Tipp: Unbedingt die alte Police auf eine Unterversicherung prüfen!

Wichtig ist, sich Zeit zu nehmen und den Versicherungsschutz individuell anzupassen

Egal für welche Versicherungssumme und welchen Anbieter man sich entscheidet: Der Umfang der Police muss dem eigenen Bedarf angepasst sein. Und ist die Police noch so verlockend, besser man prüft nach: Brauche ich das überhaupt? Oder das brauche ich unbedingt! Nie darf man sich von Angeboten verführen lassen, die billig sind, aber keinen Sinn machen. Welcher Mieter benötigt zum Beispiel eine Klausel für finanzielle Leistungen bei auslaufendem Heizöl?

Es gibt einige Feinheiten, die man individuell entscheidet. Angefangen bei einer zusätzlichen Hundehaftpflicht, über den Passus "Gefälligkeiten" bis hin zum oberirdischen Öltank. Besser vorher die Needs überprüfen, als im Nachhinein – dank Schnäppchen Police – ohne Leistung da zustehen.

Gerne können Sie unsere kostenlose und unverbindliche Beratung in Anspruch nehmen!

Die leidige Liste der No-Go´s
Es gibt allerdings auch bei der Privathaftpflicht Schäden, bei denen die Haftpflichtversicherung nicht zahlen wird. Dazu gehören auch Ansprüche zwischen Personen, die im gleichen Haushalt leben. Für ein paar andere nicht unwesentliche Bereiche empfiehlt es sich eine extra Haftpflichtversicherung abzuschließen.

Dazu gehören Autounfälle – hier springt die Pflichtversicherung jedes Fahrzeugführers ein, nämlich die Kfz-Haftpflicht. Bei Zwischenfällen mit dem Hund greift die Hundehaftpflicht. Schäden, die einem bei Beruf- oder Gewerbetätigkeit entstehen, deckt nur die Berufshaftpflicht. Und der stolze Immobilienbesitzer, der seine Immobilie vermietet, sollte eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht abschließen.

Das kleine Extra der Haftpflichtversicherung: die passive Rechtsschutzversicherung
Hat man keine und möchte auch keine Rechtsschutzversicherung, ist es für den Inhaber einer Privathaftpflichtpolice sicher auch interessant: Alle Haftpflichtversicherungen haben als zweite wichtige Funktion für den Versicherungsnehmer die einer passiven Rechtsschutzversicherung.

So wird geprüft, ob Ansprüche Dritter gerechtfertigt sind. Das dürfte bei einigen unklaren Sachverhalten nicht unwichtig sein – geht es doch oft um viel Geld!

Übrigens: Kinder unter sieben Jahren können laut Gesetzgeber nicht haftbar gemacht werden.

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25.08.2015
Foto: Andrey_Popov / Shutterstock.com
Fotos:Model/Colourbox.de