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Haftpflichtversicherungen im Test: Noch besserer Schutz dank neuer Policen

Man kann es nicht oft genug sagen: Die private Haftpflichtversicherung ist eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt. Allein sie greift, wenn ein Versicherungsnehmer Schadensersatz leisten muss.
 Haftpflichtversicherungen im Test: Noch besserer Schutz dank neuer Policen

Eine kleine Unachtsamkeit und schon ist es geschehen. Das Waschbecken ist übergelaufen und hat den Parkettboden ruiniert, die Zigarettenasche ist auf den Sessel gefallen und hat ein hässliches Brandloch verursacht, der Rennradler hat das Kind übersehen und es gab einen Unfall mit Personenschaden.

Die Folgen sind Schadensersatz, Schmerzensgeld und eine Menge Ärger. Gegen Ärger und Schmerzen gibt es keine Absicherung, wohl aber für die finanziellen Folgen eines Unfalls oder Missgeschicks. Die private Haftpflichtversicherung und private Unfallversicherung sind die einzigen Versicherungen, die ein finanzielles Backup darstellen.

Bis heute haben über 70 Prozent aller deutschen Haushalte die Wichtigkeit einer Haftpflichtversicherung erkannt und diese Versicherung abgeschlossen. Besser wäre es selbstverständlich, wenn alle 100 Prozent eine Haftpflichtversicherung hätten. Zumal es wirklich günstige Haftpflichtversicherungen gibt. Denn dass guter Schutz nicht teuer sein muss, haben die Tests von Unternehmen wie Stiftung Warentest, Ökotest und Focus Money in ihren letzten Auswertungen gezeigt.

Mehr Leistung, besserer Preis! Nach fünf Jahren wird ein Wechsel empfohlen

Alle die seit langem eine Privathaftpflichtversicherung haben: Aus dem Schrank kramen und genau unter die Lupe nehmen. Die alten Policen sind meistens genauso verstaubt wie ihr Inhalt. Unterversicherung, zu hohe Beiträge, zu wenig Leistung.

To Do:
Vergleichen, bei Unzufriedenheit kündigen und einen neuen Vertrag mit besserem Preis-Leistungs-Verhältnis abschließen! Finanztest / Stiftung Warentest kam bei dem Check der Privathaftpflichtversicherungen im November 2014 zum Resultat, dass sich das Schutzniveau der Versicherungen in den letzten Jahren extrem verbessert hat. So sind Leistungen, die einst noch unter „Extra“ liefen, mittlerweile Standard.

Beispiel:
Schäden an geliehenen Sachen. Fällt die geliehene Kamera des Nachbarn beim Volksfest in den Maßkrug, ist sie nun versichert und wird ersetzt. In alten Verträgen fehlt diese Klausel oft, es sei denn sie wurde damals als Extra in die Haftpflicht aufgenommen.

Ein weiterer Grund zum Wechsel sind sicher die günstigen Tarife. Die Preise sinken im heiß umkämpften Markt der privaten Haftpflichtversicherungen. Immer öfter bieten Versicherungen für weniger Geld bessere Leistungen und höhere Versicherungssummen.

Ja, es kann auch mal billiger werden! Der leistungsstarke Versicherungsschein der Interrisk zum Beispiel kostete 2012 noch 129 Euro, 2014 nur noch 96 Euro!

Die Haftpflichtversicherung im Test: Welche Leistungen sind Mindestanforderung?

Grundsätzlich gilt: Der Versicherungsschutz muss zum Versicherungsnehmer passen. Da der Schutz nicht in allen Policen gleich ist, hat die Stiftung Warentest in ihrem Test einen Grundschutz definiert, den eine Privathaftpflichtversicherung haben sollte. So ist es empfehlenswert, neben einer Versicherungssumme von fünf Millionen Euro, auf folgende Leistungen zu achten:

Allmählichkeitsschäden: Hierunter versteht man Schäden, die durch eine allmähliche Einwirkung von Temperatur, Gasen, Dämpfen, Rauch, Staub oder Feuchtigkeit entstanden sind.

Häusliche Abwässer:
Ein verstopftes Abflussrohr oder ein geplatzter Waschmaschinenschlauch kann Bodenbeläge und Einrichtung arg mitnehmen.

Gewässergefährdende Substanzen: Ein wichtiger Bestandteil für Eigenheimbesitzer und alle, die gewässerschädigende Stoffe lagern. Lösungsmittel zum Beispiel können verheerende Wirkungen haben, wenn sie ins Grundwasser gelangen. Mindestversicherungssumme: fünf Millionen Euro!

Mietsachschäden: Wichtig für alle Mieter von Wohnungen oder Feriendomizilen. Achtung: Glasbruch und Heizungsanlagen zählen nicht zur den versicherten Risiken.

Schutz im Ausland:
Diese Standard Leistung sollte automatisch vorhanden sein. Der gleiche Schutz wie in der Heimat ist auch im Ausland in voller Höhe und bis zu drei Jahren in der Europäischen Union und mindestens ein Jahr weltweit versichert.

Vorsorgeversicherung:
Diese Leistung greift bei allen neuen Risiken, die nach Abschluss der Privathaftpflicht entstehen.

Computer: Überträgt man unbeabsichtigt einen Computervirus und zerstört den Rechner eines Dritten, greift die Haftpflicht dank der Leistung „Computer“. Diese Schäden sollten nicht unterschätzt werden und in der Haftpflichtversicherung bis zu 50.000 Euro versichert sein.

Hüten fremder Hunde und Pferde: Passt man hin und wieder auf fremde Hunde auf, oder hat Reiten zum Hobby, sollte man auf diesen Bestandteil achten. Denn richtet ein fremder Hund in der Obhut einen Schaden an oder büxt das Pony aus, das man eben noch am Zügel hatte, haftet man für die Schäden, die das Tier anrichtet.

Fazit des Finanztest / Stiftung Warentest

Insgesamt 235 Versicherungen hat die Stiftung unter die Lupe genommen. 47 Prozent schnitten mit sehr gut, 31 Prozent mit gut und 15 Prozent mit der Note befriedigend ab. Lediglich sechs Prozent bekamen ein ausreichend und ein Prozent ein mangelhaft. Testsieger mit „sehr gut“ waren unter anderen:

• HELVETIA (Tarif: Komfort + Baustein Plus, Komfort Vital + Baustein Plus)
• Interrisk (Tarif: XXL)
• Huk 24 (Tarif: Classic)
• Docura (Tarif: Familie/Partner)
• Huk-Coburg Allg. (Tarif: Classic)
• Astra (Tarif: Quality)

Der Rundum Familien Schutz muss nicht mal teuer sein, es gibt ihn bereits ab 100 Euro pro Jahr.

Ökotest: Wer an der Haftpflichtversicherung spart, spart am falschen Ende!
Über Sinn und Notwendigkeit einer Privathaftpflicht schließt sich auch Ökotest dem allgemeinen Ergebnis an. Ökotest schreibt, dass der, der an einer Haftpflichtversicherung spare, am ganz falschen Ende spare. Die private Haftpflichtversicherung ist quasi ein Muss für jeden Haushalt. Getestet wurden bei Ökotest Tarife, die mindestens eine Versicherungssumme von fünf Millionen bereitstellen und als Zusatz die Forderungsausfalldeckung im Vertrag haben. Das Augenmerk richtete sich auch auf Haftpflichtversicherungen ohne Selbstbeteiligung und die Forderungsausfalldeckung.

Fazit von Ökotest: Rang eins teilten sich 136 Testsieger. Als fast geschenkt bewertet Ökotest den Familienschutz der Asstel: Sie bietet Schutz mit einer Versicherungssumme von fünf Millionen Euro für sage und schreibe 21 Euro Beitrag pro Jahr.

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Wissenswertes über die Haftpflichtversicherung
• Die Privathaftpflichtversicherung ist im Gegensatz zur Kfz-Haftpflichtversicherung keine Pflichtversicherung.

• Die Privathaftpflichtversicherung fungiert auch als Rechtsschutzversicherung. Sie prüft zweifelhafte Sachverhalte, streitet sogar vor Gericht, sollte eine Forderung nicht rechtens sein.

• Versicherungssummen zur Deckung von Schadensfällen gibt es ab einer Million bis hin zur unbegrenzten Deckung. Eine gute Wahl ist die Summe ab fünf Millionen Euro.

• In einer Haftpflichtversicherung sind automatisch Ehepartner und Kinder mitversichert, außer es handelt sich um eine Singleversicherung, Kinder sogar bis zum Ende der ersten Ausbildung oder des ersten Studiums.

• Der Familienhund ist – im Gegensatz zur Familienkatze – nicht automatisch mitversichert. Stellt er etwas an, gibt es kein Geld aus der Haftpflichtkasse. Sinn macht eine Hundehaftpflichtversicherung, je nach Bundesland ist sie sogar eine Pflichtversicherung.

• Bei absichtlich herbeigeführten Schäden zahlt keine Privathaftpflicht. Haut man im Streit dem Kontrahenten die Nase blutig, muss man das Schmerzensgeld selber zahlen.

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29.10.2015
Fotos:Model/Colourbox.de