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Haftpflichtversicherung: Studenten sollten nicht darauf verzichten!

Das erste Semester steht an, fern von daheim. Das bedeutet mehr Freiheit, Eigenverantwortung und offene Fragen, zum Beispiel: Welche Versicherungen braucht ein Student? Ganz oben auf der Liste sollte die Privathaftpflicht stehen. Weder Pflichtversicherung, noch gesetzlich geregelt, aber unbedingt sinnvoll und zudem günstig zu haben!
 Haftpflichtversicherung: Studenten sollten nicht darauf verzichten!

Schneller als man denkt, kann ein einziger Moment viel ändern. Unabsichtlich fügt man einem Dritten Schaden zu oder beschädigt dessen Hab und Gut. Das bedeutet nicht nur Ärger, sondern auch Kosten.

Gut beraten ist, wer für diesen Fall eine Privathaftpflicht abgeschlossen hat, denn die springt ein und leistet Schadensersatz bis zur vertraglich vereinbarten Deckungssumme.

Geht man dagegen ohne Versicherung durchs Studentenleben, kann man im Schadensfall schnell finanziell ruiniert sein. Als Verursacher haftet man nämlich für Schadensersatz, Behandlungskosten und Schmerzensgeld mit seinem gesamten Vermögen. Und hat man als Student noch kein Vermögen, haftet man auch mit dem zukünftigen! Adieu Studiengeld und erste Gehälter!

Quod erat demonstrandum: Eine private Haftpflichtversicherung ist eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt.

Das sollte ein Tarif der Privathaftpflichtversicherung bieten

Möchte man eine eigene Privathaftpflicht abschließen, sollte man auf einige Feinheiten und Vertragsinhalte achten. Was braucht man, was nicht?

Absicherung gegen Mietsachschäden:
Vor allem wertvoll, falls man fern der Heimat studiert und zur Miete wohnt. Ein Sprung im Waschbecken, eine zerbrochene Bodenfliese oder eine kaputte Türe - Solche Schäden sind in der Police enthalten und werden bei Meldung an die Versicherung erstattet. Nicht mitversichert sind alle Abnutzungserscheinungen und Schönheitsreparaturen.

Achtung: Auch Glasschäden sind grundsätzlich nicht über die Privathaftpflicht versichert. Bei Scherben greift nur die Hausratversicherung.

Schäden aus Datenaustausch und Internetnutzung:

Auch immer elementarer für Studenten: das finanzielle Sicherungs-Backup sollte ein fremder Computer zu Schaden kommen. Nicht nur ein umgekippter Kaffee oder der geborgte Laptop, der auf den Boden fällt, kann am Rechner Schaden anrichten. Immer häufiger werden der Haftpflichtversicherung Schäden gemeldet, die Viren an fremden Computern, Laptops oder Tablets anrichten. Vor allem beim Datenaustausch lauern Gefahren. Viren können Festplatten zerstören und private Daten ausspionieren. Selbst wenn man keine feindlichen Programme entwirft, kann man für den Schaden, den ein weitergeleiteter Virus anstellt, haftbar gemacht werden.

Daher: ein sinnvoller Zusatz für alle Studenten.

Das Auslandssemester: Möchte man ein oder mehrere Semester im Ausland studieren, ist es besonders wichtig, dass der Schutz der Privathaftpflichtversicherung auch im Ausland gilt. Es sollte wirklich der gesamte Versicherungsschutz der Haftpflicht bei einem längeren Auslandsaufenthalt gelten. Bei Unsicherheiten besser beim Versicherer nachfragen!

Tipp: Ist ein Auslandsaufenthalt fest eingeplant, besser auch die Themen Unfallversicherung und Krankenversicherung im Ausland abklären!

Welche Studenten brauchen keine Privathaftpflicht?

Es gibt auch eine gute Nachricht: Auf den Abschluss einer Privathaftpflichtversicherung können alle Studenten verzichten, die in der Familien Police mitversichert sind! Sollte über die Eltern bereits eine Haftpflichtversicherung bestehen, ist man als Student automatisch weiter mitversichert.

Die Police gilt generell für die gesamte Familie: Ehefrau, Ehemann sowie die Kinder. Und die sind bis zur Beendigung des Erststudiums, Vollendung des 30. Lebensjahres, bis zum Ende der ersten Ausbildung oder bis zur Gründung der eigenen Familie mitversichert.

Die Privathaftpflichtversicherung deckt Schäden selbst dann ab, wenn der Nachwuchs nicht mehr im Elternhaus, sondern in einem eigenen Haushalt wohnt.

Tipp: Je eher, desto besser - eine Berufsunfähigkeitsversicherung

Hat man noch ein paar wenige Euro übrig, kann man schon in jungen Jahren über eine Berufsunfähigkeitsversicherung nachdenken. Eine Berufsunfähigkeitspolice gehört mit zu den wichtigsten Versicherungen für Azubis und Studenten. Und wer glaubt, ich bin doch noch Student, das brauche ich doch nicht, irrt.

Denn wird man während der Ausbildung berufsunfähig, bekommt man keinerlei finanzielle Unterstützung vom Staat. Steigt man jung ein, sind die Beiträge extrem günstig und zwar für lange! Leider bietet nicht jede Versicherung eine Junge Leute Police an. Oft versuchen sie uninteressante Erwerbsunfähigkeitsversicherungen zu verkaufen, von denen man absehen sollte. Hier bekommt der Versicherte nur eine Rente, wenn er gar keine Ausbildung mehr machen oder keinen Beruf mehr ausüben kann.

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29.10.2015
Foto: Syda Productions / Shutterstock.com
Fotos:Model/Colourbox.de