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Noch mehr kuriose Fälle zum Schmunzeln und Nachdenken

Der Rotwein Fleck am Sofa ist Alltag für Haftpflichtversicherungen. Es gibt aber auch Haftpflicht-Fälle, bei denen selbst hartgesottene Versicherer staunen oder den Kopf schütteln. Lesen Sie nachfolgend: Kurioses aus dem Versicherungs-Büro!
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Das Pferd im Pool

Winter im Ruhrgebiet. Eine Hausbesitzerin hört seltsame Geräusche aus ihrem Garten. Sie geht hinaus und macht große Augen. Der Garten ist verwüstet, aus Richtung Pool kommen komische Geräusche.

Sie geht der Sache nach und findet ein Pferd im eiskalten Wasser ihres Pools. Das Tier hat sich wohl von der Abdeckung täuschen lassen, wollte drüber laufen und landete im Wasser. Jetzt stand es im eiskalten Nass und schaffte es aus eigenen Kräften nicht mehr hinaus aus dem Becken. Eine komplette Bergungsmannschaft musste anrücken: 15 Feuerwehrleute, ein Taucher, Polizeibeamte, ein Tierarzt und ein Kran waren nötig, um das Tier, das aus einer nah gelegenen Koppel ausgebüxt war, zu retten.

Der Rettungseinsatz, Tierarzt und die Wiederherstellung des Gartens kosteten den Besitzer des Pferdes satte 26.700 Euro! Zum Glück hatte er eine Tierhalterhaftpflicht abgeschlossen, die die Kosten übernahm.

Tierhalterhaftpflicht - das sollten Sie wissen

Eine Pferdehalterhaftpflicht versichert Tierhalter, Tiersitter, Familienangehörige und fremde Reiter und Reitbeteiligte von versicherten Pferden. Deckungssummen für Personen-, Sach- und Vermögensschäden sind, wie bei der privaten Haftpflichtversicherung auch, frei wählbar.

Der kunstbegeisterte Pfarrer

Eine beschauliche Gemeinde in Süddeutschland. Der brave Gemeindepfarrer freute sich über seine frisch renovierte und sanierte Kirche. Doch dann stach ihm eine zum Hochaltar gehörende hölzerne Skulpturengruppe ins Auge. Die war von den Renovierungsarbeiten ausgenommen worden und machte sich so gar nicht gut im neuen Glanz des Gebäudes.

Der Pfarrer beschloss, dies zu ändern. So begann er in mühseliger Kleinarbeit die hölzerne Skulptur mit weißem Hochglanzlack zu bemalen. Nachdem er fertig war, strahlte die Schnitzerei mit den anderen Devotionalien um die Wette. Der Gottesmann war begeistert. Aber nicht jeder war so glücklich mit seiner künstlerischen Arbeit. Denn einige Jahre später bekam das Erzbischöfliche Ordinariat von der Arbeit des Gemeindepfarrers Wind. Und die waren weniger beeindruckt, um nicht zu sagen entsetzt!

Denn eben diese Skulpturengruppe war unter Kunsthistorikern als “großdimensioniertes Schnitzwerk spätbarocker Bildhauerkunst von ausgesprochen filigraner Anmut” bekannt. Nun war sie verschandelt und der Pfarrer bekam eine deftige Schadensersatzforderung. Er war verpflichtet, die Holzschnitzerei in den ursprünglichen Zustand zurückzuführen. 'Gott sei Dank' hatte er eine Haftpflichtversicherung. Und die erreichte einen Vergleich mit dem erzbischöflichen Ordinariat. Mit 17.500,- Ausgleichszahlungen waren sowohl die Skulpturengruppe als auch der irdische Frieden wieder hergestellt.

Privathaftpflicht - jeder solte eine haben

Die Privathaftpflichtversicherung gehört zu den Versicherungen, die jeder haben sollte. Der Versicherungsschutz greift bis zu der vertraglich vereinbarten Deckungssumme. Möchten Sie es günstiger? Dann können Sie überlegen, eine Selbstbeteiligung in Ihre Versicherung aufzunehmen. Das wirkt sich positiv auf den Beitrag aus.

Übrigens: Im Gegensatz zur Kfz-Haftpflicht ist die Privathaftpflicht keine Pflichtversicherung!

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Das Bio Tattoo – gar nicht so bio

Auf einer Tattoo Messe warb eine Tätowiererin mit Bio-Tattoos. Diese, so versprach sie, sind zeitlich begrenzt und verschwänden nach drei bis sieben Jahren wieder. Eine Besucherin der Messe war so begeistert, dass sie sich spontan entschloss, solch ein Bild stechen zu lassen. Die Künstlerin versicherte nach Rückfrage nochmals, dass mit den Bio-Farben lediglich in die oberste Hautschicht gestochen würde und das Bild komplett verschwinden wird.

Also ließ sich die Messebesucherin eine Sonne um den Bauchnabel tätowieren. Nach drei Jahren sah die Sonne noch immer aus wie neu, nach fünf Jahren war sie immer noch gut sichtbar und nach sieben Jahren schließlich – verblasst, aber immer noch da. Die Frau fühlte sich getäuscht und schaltete verärgert einen Rechtsanwalt ein. Der schrieb die Haftpflichtversicherung der Tätowiererin an, die verweigerte die Zahlung für materielle und immaterielle Schäden. Der Fall landete vor Gericht. Das Oberlandesgericht Karlsruhe stellte aber zu guter Letzt fest, dass die Beklagte zahlen muss.

Die Haftpflichtversicherung als passiver Rechtsschutz

Sind die Fronten einmal nicht klar abgesteckt, dient die Haftpflichtversicherung auch als passiver Rechtsschutz. Sie verteidigt Ihre Interessen. Sie prüft, ob ein Schaden mitversichert ist und geht notfalls vor Gericht.
 
Sinnvoller Versicherungsschutz
Es gibt eine ganze Menge Versicherungen am Markt. Sinnvollen Versicherungsschutz bieten auf alle Fälle die Hausratversicherung, die Haftpflichtversicherung und Risikolebensversicherung. Hobbysportler sollten über eine private Unfallversicherung nachdenken. Und ein Vergleich erspart Ihnen viel Geld!

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01.02.2016
Foto: ER_09 / Shutterstock.com
Fotos:Model/Colourbox.de