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Können günstige Haftpflichtversicherungen gute Leistungen bringen?

Einleitend sei gesagt: Eine gute Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von fünf Millionen Euro gibt es bereits ab rund 60 Euro im Jahr - das sind 5 Euro im Monat!
 Können günstige Haftpflichtversicherungen gute Leistungen bringen?

Eine Summe, die sich jede Familie mit oder ohne Kindern oder Singles leisten sollten. Die Private Haftpflichtversicherung ist nämlich keine Luxusversicherung, sondern eine wirklich wichtige Police in jedem Haushalt. Keine andere Versicherung schützt vor finanziellen Desastern, sollte man an Personen, Sachen oder Vermögen von Dritten Schaden anrichten.

Schnell ist es geschehen
: Man ist einen kurzen Augenblick unaufmerksam und stößt als Radler mit einem Fußgänger zusammen. Ein Unfall, der sich täglich überall ereignen kann.

Die Folgen
: nicht abzusehen. Angefangen bei ein paar harmlosen blauen Flecken, bis hin zu komplizierten Brüchen, die eine Berufsunfähigkeit mit sich ziehen können, ist alles in den Archiven von Versicherungen zu finden. Eine Haftpflichtversicherung schützt vor den finanziellen Folgen, die auf den Verursacher zukommen können: Schadensersatz, Behandlungskosten, Schmerzensgeld. Hat man keine adäquate Versicherung, die diese Kosten auffängt, bringt man nicht nur die eigene Existenz in Gefahr, sondern auch die des Geschädigten.

Billig = Gut?

Beim Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung sind zwei Faktoren entscheidend für die Höhe des Beitrags:

1. Versicherungssumme: Wie hoch möchte ich mich absichern?
2. Extras: Welche Extras sind mir wichtig?


Die Versicherungssumme:

Keine Frage, hier kann man sparen und ein Dumping Angebot mit Deckungssumme von einer Million Euro abschließen.

Nach Expertenmeinung: Zu wenig!


Diese Summe ist für einen Personenschaden kaum ausreichend. Arzt, Krankenhauskosten, Reha, Schmerzensgeld, Schadensersatz – die 1 Million Marke wird schnell erreicht. Hat man sich eben noch über seine billige Police gefreut, kann man im nächsten Moment verzweifeln. Sollte nämlich die Schadenssumme die vertraglich vereinbarte Deckung übersteigen, wird der Verursacher aus eigner Tasche die Differenz begleichen müssen. Unter Umständen kann das existenzgefährdend sein!

Einen guten Überblick über Preise und Leistungen verschafft unser Rechner. Haftpflichtversicherer wie InterRisk, Janitas oder Degenia bieten ab 80 Euro pro Jahr gute Policen mit hohen Deckungssummen an.

Zusätzlichen Schutz kann sich jeder leisten!

Laut Statistiken kommen Schadensfälle bis 100.000 Euro häufiger vor als einer der zehn Millionen kostet. Und genau das ist auch der Grund für die Berechnungen der Beiträge. Eher bemerkt man den Unterschied zwischen einer und fünf Millionen, als den zwischen fünf und fünfzig Millionen.

Schadensfälle jedoch, die die vertraglich vereinbarte Deckung übersteigen, bezahlt man mit seinem aktuellen und künftigen Privatvermögen bis zur Pfändungsgrenze! Also lieber ein paar Euro mehr für den monatlichen Beitrag zahlen, als später hunderte oder tausende Euro bezahlen.

Die Extras:

Ausfalldeckung, Kinder, Schlüsselverlust, Gefälligkeiten oder auch ein Ehrenamt. Möchte man eine Rundum-Sorglos-Privathaftpflicht, kann das dementsprechend teuer werden. Aber nicht jeder Zusatz ist ein Luxusartikel.
Am besten überlegt man sich ganz in Ruhe, ob nicht das eine oder andere Extra im Vertrag durchaus sinnvoll für den eigenen Versicherungsschutz ist. Und der einfachste Weg die Preisunterschiede herauszufiltern ist und bleibt: Die Benutzung der Vergleichsrechner!

Stehen danach noch Fragen oder Zweifel im Raum, kann man gerne unsere kostenlose unverbindliche Beratung nutzen!

Ausfalldeckung oder Forderungsausfallversicherung:
Nach Statistiken haben zwar rund 80 Prozent aller deutschen Haushalte eine Hausratversicherung, eine Haftpflichtversicherung aber nur rund 70 Prozent. Sollte es nun vorkommen, dass ausgerechnet einer der 30 Prozent der Haftpflichtlosen einem schadet, hat man nur eine Möglichkeit: den Verursacher privat in Regress zu nehmen.

Was aber, wenn der mittellos ist? Um hier den Versicherten nicht alleine stehen zu lassen, bieten viele Versicherungen an, dass man in diesem Fall von der eigenen Haftpflichtversicherung finanzielle Hilfe erwarten kann. Allerdings sind hier Preise und Leistungen extrem unterschiedlich, manchmal muss man mit einem fast doppelt so hohen Beitrag rechnen als bei der normalen Haftpflichtversicherung.

Zusatz: Deliktunfähige Kinder:

Eltern haften für ihre Kinder? Nein! Der Gesetzgeber hat hier klare Regeln. Kinder unter sieben Jahren sind nicht deliktfähig und somit nicht für Schäden haftbar zu machen, die sie herbeigeführt haben. Auch Eltern und deren Privathaftpflicht können nicht in die Pflicht genommen werden. Liegt allerdings eine Verletzung der Aufsichtspflicht vor, kann sich das Blatt wenden: die Erziehungsberechtigten haften und die private Haftpflichtversicherung muss leisten. Bleibt nur die Frage zu klären, wann kann man von einer Verletzung der Aufsichtspflicht reden? Das ist vom Gesetzgeber nicht eindeutig geregelt und so eine reine Ermessensfrage. Möchte man sich diesem Damoklesschwert nicht beugen, kann man für die ersten Lebensjahre des Kindes bis hin zum deliktfähigem Alter einen zusätzlichen Baustein in die Police nehmen: eine Versicherung der deliktunfähigen Kinder.

Achtung:
Die Deckungssumme ist nicht hoch und mitversichert sind keine Schäden durch Vandalismus wie verschmierte Wände und Möbel.

Schlüssel:

Ist der Schlüssel wie durch Geisterhand verschwunden, kann das teuer werden. Erst recht, wenn es sich um den privaten Schlüssel einer großen Wohnanlage handelt oder den Büroschlüssel. Muss zum Beispiel im Bürokomplex die gesamte Schließanlage ausgetauscht werden, wird sich der Luxus Zusatz Schlüsselverlust unbedingt rechnen. Zudem übernehmen die Versicherungen auch Kosten für Wachpersonal und Absicherung bis zum Austausch der Schlösser. Ein Zusatz macht sich im Beitrag nicht unbedingt bemerkbar.

Gefälligkeitsschäden:
Pflanzen gießen, Fische füttern, beim Umzug helfen. Trotz bester Absicht kann es passieren, dass etwas passiert! Diese Hilfe unter Freunden läuft unter dem Begriff "Gefälligkeiten" und hat einen Haftungsausschluss. Daher leider keine Angelegenheit für die Privathaftpflichtversicherung, wie man vielleicht hofft. Möchte man sich hier absichern, sollte man das Extra in die Police mitaufnehmen.

Ehrenamt:

Geht man einem Ehrenamt nach – Fußballtrainer, Dorfverschönerer, Kinderbetreuer etc. und ist nicht über einen Verein versichert, kann man dies über die private Haftpflicht als Zusatzleistung nachholen. Allerdings sollte man abwägen und genau überlegen, wo Gefahren lauern könnten.

Abschließend
Weder muss es die teuerste noch die billigste Privathaftpflichtversicherung sein, aber unbedingt die, die am besten zu einem passt. Vergleicht man genau und wägt Kosten und Nutzen ab, wird man sicher die Privathaftpflichtversicherung finden, die für den eigenen Gebrauch zugleich gut und günstig ist.

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29.10.2015
Foto: MyImages - Micha / Shutterstock.com
Fotos:Model/Colourbox.de